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Kurzanleitung Tennisgeschichte Tennisregeln Kurzanleitung für AnfängerDer Aufschläger muss den Ball von der rechten Seite beginnend in das schräg gegenüberliegende vordere Feld schlagen, ohne dass der Ball zuvor den Boden berührt. Die Grundlinie darf beim Aufschlag nicht übertreten werden. Ein Fehler ist erlaubt, ein zweiter Fehler ergibt einen Punkt für den Gegenspieler. Falls der Ball die Netzkante berührt, aber dann direkt ins richtige Feld springt, wird der (1. oder 2.) Aufschlag wiederholt. Die wichtigsten Fehlermöglichkeiten: Der Ball fliegt ins Aus oder ins Netz oder berührt zweimal den Boden. Ist ist stets abwechselnd von rechts und links aufzuschlagen, bei einem Spiel-Gewinn (s.u.) wechselt das Aufschlagrecht. Ein Punkt zählt 15, der zweite Punkt 30, der dritte 40 und der vierte bedeutet Spielgewinn. Bei 40:40 (Deuce=Einstand) muss weitergespielt werden, bis die Differenz 2 Punkte ausmacht, also zunächst "Vorteil" eines Spielers, bei erneutem Punktgewinn des selben Spielers - "Spiel". 1970 wurde der "Tie-Break" (Unentschieden-Brecher) bei einem Spielstand von 6:6 eingeführt. Die Spieler wechseln sich dabei beim Aufschlag im Zweierrhythmus nach einem Eröffnungsaufschlag ab, dann stets auf der linken Seite beginnend. Sieger ist, wer als erster sieben Punkte erreicht bei abermals zwei Punkten Vorsprung. Sechs Spiele entsprechen einem Satz. Ein Satz ist gewonnen mit mindestens zwei Spielen Differenz, also 6:4 oder 7:5. Beim Herren-Einzel und Doppel gibt es bei großen Turnieren z.T. drei Gewinnsätze, bei Damen und im Hobbybereich generell zwei Gewinnsätze. Der Schiedsrichter sitzt auf einem zwei Meter hohen Stuhl. Zusätzlich gibt es zehn Linienrichter. Ausrüstung Ein Schläger mit max. 81,28 Zentimeter Länge und einem Gewicht von 340 Gramm bis 425 Gramm. Der Ball ist ein filzüberzogener Gummihohlball mit einem Durchmesser von 6,35 bis 6,67 Zentimeter und einem Gewicht von 56,7 bis 58,7 Gramm. Der Ball muss, wenn er aus einer Höhe von 30,5 Meter auf eine harte Unterlage fällt, 16,775 Meter hoch springen können. Der Ball erreicht beim Aufschlag eines Profis u.U. über 200 km/h. Tennisgeschichte
Tennis ist wie Badminton, Squash oder Tischtennis ein Rückschlagspiel. Dabei wird ein Ball mit der Hand, der Faust oder mit einem Schläger von zwei oder mehreren Mitspielern abwechselnd geschlagen. Rückschlagspiele wurden in Europa, vor allem in England und Frankreich, schon vor rund 700 Jahren betrieben, beispielsweise unter dem Namen "Jeu de Paume" (= franz. "Handteller"). Zunächst benutzte man dabei die Handflächen zum Schlagen des Balles. Es wurde mit der flachen Hand – also ohne Schläger - mit einem Leder-, Korkball bzw. lederumwickelten Korkball gespielt. Da die Bälle aber nur unzureichende Sprungeigenschaften aufwiesen, wurde das Spiel in wohlhabenen Kreisen oft in sog. "Ballhäusern" mit entsprechend sprungfreudigen Böden gespielt. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Gummibälle auf, wodurch sich dieser Sport auch im Freien verbreitete. In den Anfangszeiten durfte - wie heute - der Ball nur einmal
aufspringen und man musste den Ball aus dem Flug oder schon nach
einmaligem Aufspringen auffangen. Bereits 1877 gab es beim ersten Turnier in Wimbledon allgemein anerkannte Regeln. 1880 waren die Regeln unter Mitarbeit des Verfassers der grundlegendsten Tennislehrbücher, Julian Marshall, soweit präzisiert, dass sie fast ohne Änderungen von der englischen Tennis Federation anerkannt werden konnten. Auch in Deutschland wurden jetzt die ersten Turniere ausgetragen. In den zahlreichen Ballspielhäusern, übrigens den Vorläufern unserer modernen Tennishallen, spielten schon im 12. und 13. Jahrhundert Profis und Amateure um Geld, um Sous. 15 Sous für einen Fehler beziehungsweise "Punkt". Das war die Zählweise für ein "Spiel" und nicht 0, 1, 2, 3, 4! Demnach zählten die Cracks: 0,15, 30, 45. Wohl aus Hörfehlern (oder damit die Sache nicht so teuer wurde?) entstand der Zählmodus 0, 15, 30, 40, "Spiel". Der altfranzösische "Sol" (später "Sou") diente
als Münzeinheit. Der Sol war im Mittelalter die Rechnungseinheit für
zwölf Pfennig (altfranzösisch: denier). 1266 wurde diese Einheit
erstmals in Form einer Silbermünze geprägt, dem "gros denier
tournois", dem großen Pfennig von Tours. Dieses Geldstück wurde
im 14. Jahrhundert mehrmals nachgeprägt - der Wert betrug jeweils 15
deniers tournois, das sind 15 Pfennige aus Tours. Regeln - Das EinzelRegel 1 Spielfeld Das Doppel
Regel 33 Anzuwendende Regeln
DAS EINZEL Regel 1: Spielfeld (nach oben)
Das
Spielfeld ist ein Rechteck von 23,77 m Länge und 8,23 m Breite.
Anmerkung 2: Auf Klub- oder Freizeitplätzen sollte der Auslauf hinter jeder Grundlinie mindestens 5,50 m und an den Seiten mindestens 3,05 m betragen. Regel 2: Ständige Einrichtungen (nach oben) "Ständige
Einrichtungen" sind nicht nur das Netz, die Netzpfosten, die Einzelstützen,
das Seil bzw. Metallkabel, der Netzhalter und die Netzeinfassung, sondern
auch, wenn vorhanden, die hintere und seitliche Einzäunung, die Tribünen,
fest verankerte oder bewegliche Sitze und Stühle rund um den Platz samt
deren Inhabern sowie alle anderen Einrichtungen rund um den Platz und
darüber, ferner der Schiedsrichter, der Netzrichter, die Fußfehlerrichter,
die Linienrichter und die Ballkinder, wenn sich diese Personen auf dem
ihnen zugewiesenen Platz befinden. Anmerkung. Der Begriff "Schiedsrichter"
erfasst im Sinne dieser Regel auch diejenigen Personen, die berechtigt
sind, auf dem Platz zu sitzen und alle Personen, deren Aufgabe es ist,
den Schiedsrichter bei der Leitung des Wettspiels zu unterstützen. Regel 3: Bälle (nach oben) Bälle,
die für das Spiel nach den ITF-Tennisregeln zugelassen sind, müssen
die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen: Anmerkung 1: Jeder Ball, der auf einem Turnier, das nach diesen Regeln gespielt wird, verwendet wird, muss auf der offiziellen von der ITF herausgegebenen ITF-Liste der genehmigten Bälle stehen. Anmerkung
2: Vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2001 sind versuchsweise zwei
weitere Arten von Tennisbällen zugelassen. Die erste Ballart weicht
von der in Absatz a - c beschriebenen nur insofern ab, als die Verformung
des Balles mehr als 49,5 mm und weniger als 59,7 mm nach innen sowie
bei Entlastung die Rückverformung mehr als 7,49 mm und weniger als 9,65
mm betragen muss. Diese Ballart wird als Ballart 1/Typ 1 bezeichnet
und ist sowohl als Druckball als auch als druckloser Ball zugelassen.
Die andere Ballart weicht von der in Absatz a - c beschriebenen nur
insofern ab, als der Durchmesser mehr als 6,985 cm und weniger als 7,302
cm betragen muss. Dies wird anhand von Ring-Messgeräten festgestellt
(vgl. Anhang 1 Abschnitt IV). Diese Ballart wird als Ballart 3/Typ 3
bezeichnet und ist sowohl als Druckball als auch als druckloser Ball
zugelassen. Alle anderen Ballarten in Regel 3 werden als Ballart 2/Typ
2 bezeichnet. Für Turniere, auf denen die o.g. Ballarten gespielt werden,
gilt Folgendes: 1. Ballart 1 (schnell) ist nur auf Platzbelägen zugelassen,
die in Kategorie 1 (langsame Beschleunigung) (s. Anlage 1) eingeordnet
werden. 2. Ballart 2 (mittel) ist nur auf Platzbelägen zugelassen, die
in Kategorie 2 (mittel/mittel-schnelle Beschleunigung) (s. Anlage 1)
eingeordnet werden. 3. Ballart 3 (langsam) ist nur auf Platzbelägen
zugelassen, die in Kategorie 3 (schnelle Beschleunigung) (s. Anlage
1) eingeordnet werden. Für Amateur-Spiele ist jede Ballart auf jedem
beliebigen Belag zugelassen. Regel 4: Schläger (nach oben) Schläger,
die den nachstehenden technischen Daten nicht entsprechen, sind zum
Spiel nach den Tennisregeln nicht zugelassen: b) Der Rahmen des Schlägers darf einschließlich Griff eine Gesamtlänge von 73,66 cm und eine Gesamtbreite von 31,75 cm nicht überschreiten. Die Bespannungsfläche darf in der Gesamtlänge 39,37 cm und in der Gesamtbreite 29,21 cm nicht überschreiten. c) Rahmen und Griff dürfen keine an ihnen befestigte Gegenstände oder Vorrichtungen aufweisen mit Ausnahme solcher, die ausschließlich dazu dienen, Verschleiß oder Schwingungen einzuschränken oder zu verhindern oder das Gewicht zu verteilen. Alle derartigen Gegenstände oder Vorrichtungen müssen in Größe und Anordnung diesem Zweck angemessen sein. d) Rahmen, Griff und Saiten, dürfen keine Vorrichtungen aufweisen, die es ermöglichen, während des Ballwechsels die Form des Schlägers wesentlich zu verändern oder die Gewichtsverteilung in Richtung der Längsachse des Schlägers zu verändern, so dass die Schwungkraft beeinflusst wird oder vorsätzlich eine Eigenschaft zu verändern, welche die Leistungsfähigkeit des Schlägers beim Spielen beeinflusst. Die ITF entscheidet, ob ein Schläger oder das Modell eines Schlägers der vorstehenden Beschreibung entspricht bzw. zum Spiel zugelassen wird oder nicht. Solche Entscheidungen können auf Eigeninitiative der ITF oder auf Antrag eines Beteiligten, der ein begründetes Interesse daran hat, einschließlich eines jeden Spielers, Ausrüsters, Nationalen Verbandes oder dessen Mitglieder, getroffen werden. Für solche Entscheidungen oder Anträge gelten die entsprechenden Prüf- und Anhörungsverfahren der ITF. Ein Exemplar dieser Bestimmungen können bei der ITF angefordert werden. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Darf mehr als eine Anordnungsform der Saiten auf der Schlagfläche
des Schlägers sein? Fall
2: Gilt das Besaitungsmuster eines Schlägers als völlig gleichmäßig
und flach, wenn die Saiten mehr als eine Ebene bilden? Fall
3: Dürfen Vorrichtungen zur Schwingungsdämpfung auf den Saiten eines
Schlägers angebracht werden? Wenn ja, wo dürfen sie angebracht werden? Fall
4: Während eines Spiels reißen einem Spieler plötzlich die Saiten seines
Schlägers. Darf er mit dem Schläger in diesem Zustand das Spielen um
den Punkt fortsetzen? Regel 5: Aufschläger und Rückschläger (nach oben) Die Spieler stellen sich auf den gegenüberliegenden Seiten des Netzes auf. Der Spieler, der als erster den Ball in das Spiel bringt, wird Aufschläger, der andere Rückschläger genannt. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Verliert ein Spieler den Punkt, wenn er bei der Ausführung eines
Schlages die gedachte Linie in Verlängerung des Netzes überschreitet,
Fall
2: Der Aufschläger verlangt, dass der Rückschläger innerhalb der Linien
stehen muss, die sein Spielfeld begrenzen. Ist das erforderlich? Regel 6: Wahl der Seiten und des Aufschlags (nach oben) Vor
Spielbeginn ist zu losen, wer die Wahl der Seite oder das Recht, im
1. Spiel Aufschläger oder Rückschläger zu sein, hat. Der Gewinner des
Losentscheids kann wählen oder von seinem Gegner verlangen zu wählen:
E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Haben die Spieler Anspruch auf eine neue Wahl, wenn ein Wettspiel
vor Spielbeginn verlegt oder aufgeschoben wurde? Regel 7: Aufschlag (nach oben) Der Aufschlag ist auf folgende Weise auszuführen: Unmittelbar vor dem Aufschlag muss der Aufschläger mit beiden Füßen in Ruhestellung hinter der Grundlinie (d.h. weiter vom Netz entfernt als diese) stehen, und zwar zwischen den gedachten Verlängerungen des Mittelzeichens und der Seitenlinie. Der Aufschläger hat dann den Ball mit der Hand in beliebiger Richtung in die Luft zu werfen und mit seinem Schläger zu schlagen, bevor der Ball den Boden berührt. Der Aufschlag gilt in dem Augenblick als erfolgt, in dem der Schläger den Ball berührt. Ein Spieler, der nur einen Arm benutzen kann, darf den Schläger benutzen, um den Ball in die Luft zu werfen. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Darf der Aufschläger in einem Einzel beim Aufschlag hinter dem Teil
der Grundlinie zwischen den Seitenlinien des Einzel- und des Doppelfeldes
stehen? Fall
2: Ist es ein Aufschlagfehler, wenn ein Spieler beim Aufschlag statt
eines Balles zwei oder mehrere hochwirft? Regel 8: Fußfehler (nach oben) Während
der Ausführung des Aufschlags darf der Aufschläger Regel 9: Ausführung des Aufschlages (nach oben) a)
Beim Aufschlag hat der Aufschläger abwechselnd hinter der rechten und
hinter der linken Hälfte seiner Spielfeldseite zu stehen, beginnend
in jedem Spiel von rechts. Wenn der Aufschlag von der falschen Hälfte
des Spielfeldes erfolgt ist und dies nicht bemerkt worden ist, bleiben
alle aus solch falschem Aufschlag oder solchen falschen Aufschlägen
herrührenden Spielergebnisse bestehen. Die falsche Aufstellung ist aber
sofort nach Feststellung des Irrtums zu berichtigen. Regel 10: Aufschlagfehler (nach oben) Es
ist ein Aufschlagfehler: E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Ein Spieler wirft den Ball zum Aufschlag hoch, entschließt sich aber
dann, den Ball nicht zu schlagen, sondern fängt ihn statt dessen wieder
auf. Ist das ein Aufschlagfehler? Fall
2: Ein Einzel wird auf einem Spielfeld für Doppel mit Netzpfosten für
das Doppel und Einzelstützen gespielt. Der aufgeschlagene Ball trifft
eine Einzelstütze und fällt dann in das richtige Aufschlagfeld. Ist
das ein Aufschlagfehler oder ist der Aufschlag zu wiederholen? Regel 11: Zweiter Aufschlag (nach oben) Nach einem Aufschlagfehler beim ersten Aufschlag hat der Aufschläger von derselben Hälfte seiner Spielfeldseite erneut aufzuschlagen. Dies gilt nicht, wenn der erste Aufschlag von der falschen Hälfte aus erfolgt ist. In diesem Fall hat der Aufschläger nach Regel 9 den zweiten Aufschlag von der richtigen Spielfeldhälfte auszuführen. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Ein Spieler schlägt von der falschen Spielfeldhälfte auf. Nachdem
er den Punkt verloren hat, fordert er, es sei auf Aufschlagfehler zu
entscheiden, weil er vom falschen Standort aufgeschlagen habe. Fall
2: Beim Spielstand von 15 beide schlägt der Aufschläger irrtümlich von
links auf. Er gewinnt den Punkt. Den nächsten Aufschlag führt er dann
von rechts aus und macht einen Aufschlagfehler. Der Irrtum bezüglich
des Standorts beim Aufschlag wird nun entdeckt. Zählt der vorhergehende
Punkt für ihn? Von welcher Spielfeldhälfte muss er den nächsten Aufschlag
ausführen? Regel 12: Spielbereitschaft (nach oben) Der
Aufschläger darf erst aufschlagen, wenn der Rückschläger spielbereit
ist. Der Rückschläger gilt als spielbereit, wenn er versucht, den aufgeschlagenen
Ball zurückzuschlagen. Hat jedoch der Rückschläger zu erkennen gegeben,
dass er nicht spielbereit war, kann er einen Aufschlagfehler nicht geltend
machen, weil der aufgeschlagene Ball das für diesen Aufschlag bestimmte
Aufschlagfeld nicht getroffen hat. Regel 13: Wiederholungen (nach oben) In
allen Fällen, in denen nach den Regeln auf Wiederholung zu entscheiden
ist oder in denen wegen einer Unterbrechung des Spiels eine Wiederholung
anzuordnen ist, gilt: E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Ein Aufschlag ist aus anderen als den in der Regel 14 beschriebenen
Gründen unterbrochen worden. Ist nur dieser Aufschlag zu wiederholen?
Fall
2: Wenn ein im Spiel befindlicher Ball platzt, ist dann auf Wiederholung
des Punktes zu entscheiden? Regel 14: Wiederholung des Aufschlags (nach oben) Der
Aufschlag ist zu wiederholen: Regel 15: Reihenfolge beim Aufschlag (nach oben) Nach
Beendigung des ersten Spieles wird der Rückschläger zum Aufschläger
und der Aufschläger zum Rückschläger und so fort, abwechselnd für alle
folgenden Spiele eines Wettspiels. Schlägt ein Spieler auf, ohne an
der Reihe zu sein, so hat, wenn der Irrtum festgestellt wird, sofort
derjenige Spieler aufzuschlagen, der an der Reihe ist. Alle vor der
Feststellung des Irrtums erzielten Punkte bleiben gültig, aber ein vorhergegangener
Aufschlagfehler zählt nicht. Ist ein Spiel bereits beendet, bevor der
Irrtum entdeckt wurde, bleibt es bei der geänderten Reihenfolge beim
Aufschlag. Regel 16: Wechsel Spielfeldseiten (alte Regel früher) (nach oben) Die
Spieler haben in jedem Satz nach dem ersten, dritten und jedem folgenden
ungeraden Spiel sowie am Ende des Satzes die Seiten des Spielfeldes
zu wechseln. Ist aber die Summe der Spiele dieses Satzes eine gerade
Zahl, sind die Seiten erst nach dem ersten Spiel des nächsten Satzes
zu wechseln. Falls hierbei ein Fehler gemacht und die richtige Reihenfolge
nicht eingehalten wird, müssen die Spieler die richtige Aufstellung
sofort nach Entdeckung des Irrtums einnehmen und die ursprüngliche Reihenfolge
fortsetzen. Regel 17: Ball im Spiel (nach oben) Ein Ball ist im Spiel, sobald der Aufschlag ausgeführt ist. Falls nicht auf Aufschlagfehler oder Wiederholung des Aufschlags entschieden wird, bleibt der Ball im Spiel, bis der Punkt entschieden ist. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Ein Spieler macht beim Rückschlag einen Fehler. Dieser wird nicht
angezeigt und der Ballwechsel fortgesetzt. Kann der Gegner später nach
Beendigung des Ballwechsels den Punkt für sich beanspruchen? Regel 18: Punktgewinn für den Aufschläger (nach oben) Der
Aufschläger gewinnt den Punkt: Regel 19: Punktgewinn für den Rückschläger (nach oben) Der
Rückschläger gewinnt den Punkt: Regel 20: Punktverlust (nach oben) Ein
Spieler verliert den Punkt: E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Beim Aufschlag fliegt der Schläger aus der Hand des Aufschlägers
und berührt das Netz, bevor der Ball den Boden berührt. Ist dies ein
Aufschlagfehler oder verliert der Aufschläger den Punkt? Fall
2: Beim Aufschlag fliegt der Schläger aus der Hand des Aufschlägers
und berührt das Netz, nachdem der Ball den Boden außerhalb des richtigen
Aufschlagfeldes berührt hat. Ist dies ein Aufschlagfehler oder verliert
der Aufschläger den Punkt? Fall
3: A und B spielen gegen C und D. A schlägt gegen D auf. C berührt das
Netz, bevor der Ball den Boden berührt hat. Da der aufgeschlagene Ball
außerhalb des richtigen Aufschlagfeldes aufspringt, wird danach auf
Aufschlagfehler entschieden. Verlieren C und D den Punkt? Fall
4: Darf ein Spieler über das Netz auf das Spielfeld seines Gegners springen,
während der Ball im Spiel ist, ohne dafür bestraft zu werden? Fall
5: A spielt einen geschnittenen Ball knapp hinter das Netz. Der Ball
springt dadurch wieder auf die Spielfeldseite von A zurück. B kann den
Ball nicht erreichen und wirft deshalb seinen Schläger nach dem Ball
und trifft ihn. Sowohl der Schläger als auch der Ball fallen über das
Netz auf die Spielfeldseite von A. A schlägt den Ball zurück, aber ins
"Aus" der Spielfeldseite von B. Gewinnt oder verliert B den Punkt? Fall
6: Ein außerhalb des Aufschlagfeldes stehender Spieler wird von einem
aufgeschlagenen Ball getroffen, bevor der Ball den Boden berührt hat.
Gewinnt oder verliert der Spieler den Punkt? Fall
7: Ein außerhalb des Spielfeldes stehender Spieler nimmt den Ball als
Flugball an oder fängt ihn mit der Hand. Er beansprucht den Punkt für
sich, weil der Ball mit Sicherheit "Aus" gewesen wäre. Regel 21: Behinderung durch den Gegner (nach oben) Wenn ein Spieler etwas unternimmt, das den Gegner bei der Ausführung eines Schlages behindert, so verliert er den Punkt, wenn dies absichtlich geschieht, so ist der Punkt zu wiederholen, wenn dies unabsichtlich geschieht. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Ist ein Spieler zu bestrafen, wenn er bei der Ausführung eines Schlages
seinen Gegner berührt? Fall
2: Wenn ein Ball über das Netz zurückspringt, darf der Spieler, der
an der Reihe ist zu schlagen, über das Netz langen, um den Ball zu spielen.
Wie ist zu entscheiden, wenn der Spieler dabei von seinem Gegner behindert
wird? Fall
3: Kann ein unabsichtlicher Doppelschlag als Behinderung des Gegners
im Sinne der Regel 21 gewertet werden? Regel 22: Linienball (nach oben) Berührt
der Ball eine Linie, so gilt, dass er das von dieser Linie begrenzte
Spielfeld berührt hat. Regel 23: Ball berührt Ständige Einrichtungen (nach oben) Berührt der im Spiel befindliche Ball eine Ständige Einrichtung, ausgenommen Netz, Netzpfosten bzw. Einzelstützen, Seil oder Metallkabel, Netzhalter oder Netzeinfassung, nachdem der Ball den Boden berührt hat, so gewinnt der Spieler, der den Ball geschlagen hat, den Punkt, bevor der Ball den Boden berührt hat, so gewinnt sein Gegner den Punkt. E n t s c h e i d u n g Fall
1: Ein im Spiel befindlicher Ball trifft den Schiedsrichter oder seinen
Stuhl. Der Spieler macht geltend, der Ball hätte sonst das Spielfeld
des Gegners getroffen. Regel 24: Guter Rückschlag (nach oben) Der
Rückschlag ist gut: A n m e r k u n g: Ein Einzel wird auf einem für das Doppel eingerichteten Spielfeld ausgetragen. Das Netz ist deshalb mit Einzelstützen versehen. In diesem Fall gelten die Netzpfosten für das Doppel und jene Teile des Netzes, des Seils oder Metallkabels und der Netzeinfassung, die sich zwischen den Einzelstützen und den Doppelnetzpfosten befinden, immer als Ständige Einrichtung und nicht als Netzpfosten oder Teile des Netzes für das Einzel. Ein Rückschlag, bei dem der Ball unter dem Netzkabel (Seil) zwischen der Einzelstütze und dem benachbarten Doppelnetzpfosten hindurchfliegt, ohne das Netzkabel (Seil), das Netz oder den Doppelnetzpfosten zu berühren und ins Spielfeld fällt, ist ein guter Rückschlag. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Ein Ball, der aus dem Spielfeld kommt, trifft den Netzpfosten bzw.
die Einzelstütze und springt dann in das Spielfeld des Gegners. Ist
der Schlag gut? Fall
2: Ist es ein guter Rückschlag, wenn der Spieler dabei seinen Schläger
mit beiden Händen gehalten hat? Fall
3: Ein aufgeschlagener oder im Spiel befindlicher Ball trifft einen
im richtigen Aufschlag- bzw. Spielfeld liegenden Ball. Ist der Punkt
damit gewonnen oder verloren? Fall
4: Darf ein Spieler irgendwann während des Ballwechsels mehr als einen
Schläger benutzen? Fall
5: Ist ein Spieler berechtigt zu verlangen, dass ein Ball oder mehrere
Bälle, die im Spielfeld des Gegners liegen, entfernt werden? Regel 25: Behinderung eines Spielers (nach oben) Wird ein Spieler durch irgend etwas, auf das er keinen Einfluss hat, bei der Ausführung eines Schlages behindert, so ist auf Wiederholung zu entscheiden, es sei denn, die Behinderung erfolgte durch eine Ständige Einrichtung oder es handelt sich um einen Fall nach Regel 21. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Ein Zuschauer gerät einem Spieler in den Weg, so dass dieser den
Ball verfehlt. Hat der Spieler Anspruch auf Wiederholung? Fall
2: Ein Spieler ist gestört worden wie im Fall 1, und der Schiedsrichter
entscheidet auf Wiederholung. Der Aufschläger hat zuvor einen Aufschlagfehler
gemacht. Hat er das Recht auf zwei Aufschläge? Fall
3: Hat ein Spieler Anspruch auf Wiederholung nach Regel 25, weil er
dachte, sein Gegner sei behindert worden und er infolgedessen nicht
erwartet hat, dass der Ball zurückgeschlagen wird? Fall
4: Ist ein Schlag gut, wenn der im Spiel befindliche Ball einen anderen
Ball in der Luft trifft? Fall
5: Wenn der Schiedsrichter oder ein Linienrichter irrtümlich "Fehler"
oder "Aus" ruft und diese Entscheidung dann berichtigt wird, welche
der beiden Entscheidungen soll dann gelten? Fall
6: Wenn nach einem 1. Aufschlag, der ein Aufschlagfehler war, der Ball
irgendwo abprallt und den Rückschläger während des 2. Aufschlags stört,
hat dann der Rückschläger Anspruch auf Wiederholung? Fall
7: Ist ein Schlag gut, wenn der Ball einen unbeweglichen oder einen
sich bewegenden Gegenstand auf dem Spielfeld trifft? Fall
8: Wie ist zu entscheiden, wenn der 1. Aufschlag ein Aufschlagfehler,
der 2. Aufschlag gut war und dann im Verlauf des anschließenden Ballwechsels
entweder nach Regel 25 oder weil der Schiedsrichter nicht in der Lage
ist, über den Punkt eine Entscheidung zu treffen, eine Wiederholung
anzuordnen ist? Regel 26: Gewinn eines Spieles (nach oben) a)
Vorteil-System Gewinnt ein Spieler seinen ersten Punkt, so zählt dies
für ihn 15; gewinnt er seinen zweiten Punkt, so zählt dies für ihn 30;
gewinnt er seinen dritten Punkt, so zählt dies für ihn 40; gewinnt er
seinen vierten Punkt, so hat er ein "Spiel" gewonnen mit folgender Ausnahme:
Wenn beide Spieler drei Punkte gewonnen haben, wird der Spielstand "Einstand"
genannt; der nächste von einem Spieler gewonnene Punkt zählt "Vorteil"
für diesen Spieler. Gewinnt derselbe Spieler den nächsten Punkt, so
gewinnt er das Spiel. Gewinnt aber der andere Spieler den nächsten Punkt,
wird der Spielstand wieder "Einstand" genannt und so weiter, bis einer
der Spieler die auf "Einstand" unmittelbar folgenden beiden Punkte gewinnt.
Er hat dann das Spiel gewonnen. Regel 27: Gewinn eines Satzes (nach oben) a)
Vorteilssatz-System Der Spieler, der zuerst sechs Spiele gewonnen hat,
hat einen "Satz" gewonnen, wenn er einen Vorteil von mindestens zwei
Spielen hat. Sonst wird der Satz so lange fortgesetzt, bis dieser Vorteil
von einem Spieler erreicht wird. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Bei einem Spielstand von 6 beide wird Tie-break gespielt, obwohl
vor Beginn des Wettspiels beschlossen und bekanntgegeben wurde, dass
ein Vorteilssatz zu spielen ist. Werden bereits gespielte Punkte gewertet?
Fall
2: Bei einem Spielstand von 6 beide wird ein Vorteilssatz gespielt,
obwohl
vor Beginn des Wettspiels beschlossen und bekanntgegeben wurde, dass
Tie-break zu spielen ist. Werden die bereits gespielten Punkte gewertet?
Fall
3: Ist die geänderte Reihenfolge beim Aufschlag bis zum Ende des Spiels
beizubehalten, wenn in einem Einzel oder einem Doppel während des Tie-break-Spieles
ein Spieler aufschlägt, obwohl er nicht an der Reihe ist? Regel 28: Höchstzahl der Sätze (nach oben) In
einem Wettspiel darf die Zahl der Sätze höchstens fünf, wenn Spielerinnen
teilnehmen, höchstens drei betragen. Regel 29: Oberschiedsrichter, Schiedsrichter, Hilfsrichter (nach oben) In
Wettspielen, für die ein Schiedsrichter eingesetzt ist, ist dessen Entscheidung
endgültig. Wenn ein Oberschiedsrichter ernannt ist, kann bei ihm in
Regelfragen gegen die Entscheidung des Schiedsrichters Berufung eingelegt
werden. In allen solchen Fällen ist die Entscheidung des Oberschiedsrichters
endgültig. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Der Schiedsrichter entscheidet auf Wiederholung des Punktes. Ein
Spieler verlangt aber, dass der Punkt nicht wiederholt wird. Darf eine
Entscheidung des Oberschiedsrichters gefordert werden? Fall
2: Bei einem Ball ist auf "Aus" entschieden worden. Ein Spieler behauptet
aber, dass der Ball gut war. Darf der Oberschiedsrichter entscheiden?
Fall
3: Darf der Schiedsrichter die Entscheidung eines Linienrichters nach
Beendigung des Ballwechsels abändern, wenn der Linienrichter nach seiner
Meinung während des Ballwechsels eine eindeutige Fehlentscheidung getroffen
hat? Fall
4: Der Linienrichter entscheidet bei einem Ball auf "Aus". Der Schiedsrichter
konnte den Ball nicht genau sehen, glaubt aber, dass er gut war. Darf
er die Entscheidung des Linienrichters abändern? Fall
5: Darf ein Linienrichter seine Entscheidung ändern, nachdem der Schiedsrichter
den Spielstand bekanntgegeben hat? Fall
6: Der Linienrichter hat bei einem Rückschlag auf "Aus" entschieden.
Der Spieler behauptet, dass sein Schlag gut war. Darf der Schiedsrichter
die Entscheidung des Linienrichters abändern? Regel 30: Kontinuierliches Spiel - Zulässige Unterbrechungen (nach oben) Neue Tennisregel ab 2001 - Pausen jetzt international Zu Beginn des Jahres 2001 hat sich die Tennisregel 30 „Kontinuierliches
Spiel - zulässige Unterbrechungen" geändert.
Das
Spielen darf vom ersten Aufschlag bis zur Beendigung des Wettspiels
nicht ohne Grund unterbrochen werden. Dabei ist zu beachten: Regel 31: Beratung (nach oben) In einem Mannschaftswettkampf darf ein Spieler während eines Wettspiels von einem Mannschaftsführer beraten werden, der auf dem Platz sitzt. Die Beratung ist nur während der Pause beim Seitenwechsel nach Beendigung eines Spiels, aber nicht beim Seitenwechsel in einem Tie-break-Spiel zulässig. In allen anderen Wettspielen darf ein Spieler nicht beraten werden. Die Vorschriften dieser Regel sind genau einzuhalten. Ein dagegen verstoßender Spieler kann nach eindeutiger Verwarnung disqualifiziert werden. Wenn ein anerkanntes Strafpunktsystem zur Anwendung kommt, hat der Schiedsrichter die Strafen nach diesem System zu verhängen. E n t s c h e i d u n g e n Fall
1: Soll der Spieler verwarnt oder disqualifiziert werden, wenn die Beratung
in unauffälliger Weise durch Zeichen erfolgt?
Fall 2: Darf ein Spieler während einer nach Regel 30 e) zulässigen Pause
sich beraten lassen oder während einer Spielunterbrechung, wenn er den
Platz verlassen hat?
A n m e r k u n g: Der Begriff "Beratung" schließt jede Art von Ratschlägen
und Anleitungen ein. Regel 32: Wechsel der Bälle (nach oben) Es kann angeordnet werden, dass nach einer vorher festgelegten Zahl von Spielen die Bälle auszuwechseln sind. Wenn der Wechsel der Bälle irrtümlich unterblieben ist, muss er vor dem nächsten Spiel vorgenommen werden, in dem der Spieler (beim Doppel das Spielerpaar) wieder Aufschlag hat, der (das) vorher mit neuen Bällen hätte aufschlagen sollen. Danach sind die Bälle wieder so zu wechseln, dass zwischen den Wechseln die ursprünglich festgelegte Zahl von Spielen liegt. DAS DOPPEL Regel 33: Anzuwendende Regeln (nach oben) Die
vorstehenden Regeln für das Einzel gelten auch für das Doppel, sofern
nicht in den nachstehenden Regeln etwas anderes bestimmt wird. Regel 34: Doppelspielfeld (nach oben) Die
Breite des Spielfeldes für das Doppel beträgt 10,97 m, d. h. 1,37 m
mehr auf jeder Seite als für das Einzel. Die Teile der Seitenlinien
für das Einzel zwischen den beiden Aufschlaglinien werden "Aufschlagseitenlinien"
genannt. Im übrigen gelten für das Doppel die für das Einzel in Regel
1 festgelegten Maße. Die zwischen Grundlinie und Aufschlaglinie liegenden
Teile der Seitenlinien für das Einzel können auf beiden Seiten des Spielfeldes
weggelassen werden. Regel 35: Reihenfolge beim Aufschlag (nach oben) Zu Beginn eines jeden Satzes ist die Reihenfolge beim Aufschlag folgendermaßen festzulegen: Das Paar, das im ersten Spiel des Satzes Aufschlag hat, muss entscheiden, welcher der beiden Spieler in diesem Spiel aufschlägt. Das gegnerische Paar hat dasselbe für das zweite Spiel zu tun. Der Partner des Spielers, der im ersten Spiel aufgeschlagen hat, schlägt im dritten Spiel auf. Der Partner des Spielers, der im zweiten Spiel aufgeschlagen hat, schlägt im vierten Spiel auf. In allen folgenden Spielen dieses Satzes ist diese Reihenfolge einzuhalten. E n t s c h e i d u n g e n: Fall
1: Ein Spieler erscheint nicht rechtzeitig zu einem Doppel. Sein Partner
möchte allein gegen das gegnerische Paar spielen. Ist das erlaubt? Regel 36: Reihenfolge beim Rückschlag (nach oben) Zu Beginn eines jeden Satzes ist die Reihenfolge, in welcher der Aufschlag zurückgeschlagen werden muss, folgendermaßen festzulegen: Das Paar, das im ersten Spiel den Aufschlag anzunehmen hat, muss entscheiden, welcher der beiden Spieler den Aufschlag zum ersten Punkt zurückzuschlagen hat. Dieser Spieler hat auch weiterhin in diesem Satz in jedem ungeraden Spiel den Aufschlag zum ersten Punkt anzunehmen. Das gegnerische Paar entscheidet ebenso, welcher der beiden Spieler im zweiten Spiel den Aufschlag für den ersten Punkt zurückzuschlagen hat. Dieser Spieler hat auch weiterhin während dieses Satzes in jedem geraden Spiel den Aufschlag für den ersten Punkt anzunehmen. Die beiden Spieler eines Doppelpaares haben während eines Spieles abwechselnd den Aufschlag zurückzuschlagen. E n t s c h e i d u n g Fall
1: Ist es in einem Doppel dem Partner des Aufschlägers oder dem Partner
des Rückschlägers erlaubt, so zu stehen. dass er die Sicht des Rückschlägers
beeinträchtigt? Regel 37: Falsche Reihenfolge beim Aufschlag (nach oben) Wenn
ein Spieler eines Doppelpaares aufschlägt, der nicht an der Reihe ist,
muss sofort nach Feststellung des Irrtums sein Partner, der eigentlich
aufzuschlagen hätte, aufschlagen. Alle vor dieser Feststellung erzielten
Punkte sind zu werten. Ein vorausgegangener Aufschlagfehler wird angerechnet.
Wird der Irrtum erst nach Beendigung eines Spieles festgestellt, so
muss die geänderte Reihenfolge beim Aufschlag beibehalten werden. Regel 38: Falsche Reihenfolge beim Rückschlag (nach oben) Wird
während eines Spieles die Reihenfolge, in welcher der Aufschlag zurückgeschlagen
werden muss, von den Rückschlägern geändert, so bleibt es bei dieser
veränderten Reihenfolge bis zum Ende des Spiels, in dem der Irrtum entdeckt
wurde. Die beiden Spieler müssen aber im nächsten Spiel, in dem sie
Rückschläger sind, für diesen Satz die ursprüngliche Reihenfolge wieder
aufnehmen. Regel 39: Aufschlagfehler bzw. Punktgewinn durch Aufschlag (nach oben) Der
Aufschlag ist ein Aufschlagfehler in den Fällen nach Regel 10 sowie,
wenn der aufgeschlagene Ball den Partner des Aufschlägers berührt oder
irgend etwas, was dieser an sich trägt oder hält. Wenn aber der aufgeschlagene
Ball, bevor er den Boden trifft, den Partner des Rückschlägers oder
irgend etwas, was dieser hält oder an sich trägt, berührt, gewinnt der
Aufschläger den Punkt, sofern der Aufschlag nicht nach Regel 14 a) zu
wiederholen ist. Regel 40: Abwechselndes Schlagen des Balles (nach oben) Der Ball muss abwechselnd von dem einen oder dem anderen Spieler der gegeneinander antretenden Paare zurückgeschlagen werden. Wenn ein Spieler im Widerspruch zu dieser Regel den im Spiel befindlichen Ball mit seinem Schläger berührt, gewinnen die Gegner den Punkt. Anmerkung 1: Sofern in den Regeln nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, gelten diese Regeln sowohl für Spieler als auch für Spielerinnen. Anmerkung 2: Siehe auch Regel 26 b) im Hinblick auf die Fakultative Alternative Zählweise im Doppel und Mixed. | |||
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